22/11 DESIGN / DESIGN-INFO-POOL

BACK TO A. design now.austria, MAK-Ausstellungsansicht; Grundlage der MAK-Sammlung Design, 2005

BACK TO A. design now.austria, MAK-Ausstellungsansicht; Grundlage der MAK-Sammlung Design, 2005

MAK-Sammlung Design / Kustode: Thomas Geisler
Design-Info-Pool (DIP) / Kustodin: Heidemarie Caltik
Präsentation und Diskussion
Dienstag, 22. November 2011, 12.30-14.30 Uhr
MAK-Säulenhalle

MAK Designarchiv im Terminalraum

MAK Designarchiv im Terminalraum, 1999

Mit der Sammlung Design und dem Design-Info-Pool (DIP) präsentieren sich die beiden jüngsten Sammlungsbereiche des MAK. Der von Anfang an als Online-Datenbank geplante MAK DIP (www.mak.at/design) ging Mitte der 1990er Jahre aus dem MAK-Designarchiv, einer Sammlung von Originaldokumentationen und Publikationen österreichischer Designer und Designerinnen, hervor. Heute stellt der DIP die größte öffentlich zugängliche bebilderte Datenbank zu österreichischem Design dar. Dabei spannt sich der Designbegriff von industrieller Produktion über handwerkliche Fertigung bis hin zum künstlerischen Einzelstück; vom Gebrauchsgegenstand über Mode, Grafik- und Mediengestaltung bis hin zu Grenzbereichen in Architektur und bildender Kunst.

[jj-ngg-jquery-carousel html_id="jcarousel1" gallery="26"  order="sortorder"  gap="1"  size="7" width="150" height="150" animation="normal" easing="swing" auto="0"  wrap="circular" maxpictures="7" vertical="false" visible="4"]

Die 2004 im MAK angelegte physische Sammlung Design vertritt ein ähnlich breites Spektrum österreichischen Designschaffens und basiert auf der Wanderausstellung Design Now.Austria (1998–2003). Sie wurde im Rahmen von MAK-Designausstellungen geringfügig bis in die Gegenwart mit Objekten und Prototypen ergänzt. Es stellt sich die Frage der Relation zu den historisch gewachsenen Sammlungsbereichen des MAK sowie nach der Sammelbarkeit aktueller, prozessorientierter Produktionen unter einem erweiterten, sozial und ökologisch engagierten Designansatz, der performative wie partizipatorische Elemente aufweist. Eine Rückkehr zur nationalen „Mustersammlung“ industrieller Waren scheint im digitalen Zeitalter ebenso verfehlt. Dennoch hat ein Museum für angewandte Kunst die Funktion des Gedächtnisses des (alltags-)kulturellen Schaffens einer Gesellschaft.

[jj-ngg-jquery-carousel html_id="jcarousel2" gallery="24"  order="sortorder"  gap="1"  size="10" width="150" height="150" animation="normal" easing="swing" auto="0"  wrap="circular" maxpictures="6" vertical="false" visible="4"]


>> Präsentation Design

>> Präsentation Design-Info-Pool

Nachricht hinterlassen

8611 Besucher