MAK NITE Lab: BUILD AND DESTROY

Es ist immer erfreulich, wenn Spannendes in unmittelbarer Nachbarschaft passiert!
So geschehen beim letzten MAK NITE Lab am Dienstag, 4. Dezember 2012: mit den Toy-Kit Architectures, einer Architekturperformance von Rainer Prohaska.

© MAK/ Wißkirchen

Das als partizipatives Experiment angelegte Ereignis lebte von der Aktion mit den teilnehmenden Gästen des Abends. Aus etwa 1.000 in einem kompakten Block gestapelten Holzprofilen entstand rasch eine temporäre Projektionswand, auf der vorangegangene Projekte des vormaligen MAK-Schindler-Stipendiaten präsentiert wurden, wobei dieser zeigte, dass er mit allen Elementen (zu Land, zu Wasser und hoch in der Luft – wie noch zu erleben war) und crossdisziplinär Veränderliches und augenblicklich Reaktives anzufangen weiß.

© MAK/ Wißkirchen

Leider gab es diesmal nichts zu essen … denn:

In der zweiten Phase wurde dann aus dem vorhanden Material eine möglichst hohe turmartige, teils recht fragile, temporäre Skulptur mitten in der Säulenhalle aufgebaut, anfangs noch unter reger Teilnahme des Publikums  – und es erinnerte zeitweise stark an „KAPLA für Große“! Intensität und kindliches Staunen hielten mich bis zum Ende der Aktion gespannt, als es schließlich darum ging,  den luftig hohen Turm mit großem Getöse wieder zu Fall zu bringen. Die Spannung übertrug sich durchs ganze Haus, als auch sämtliche AusstellungsbesucherInnen plötzlich aus allen Sälen in die Säulenhalle kamen, um den finalen Akt des Geschehens zu beobachten! Ein anscheinend „einfaches“ Unterfangen, doch dauerte der Abriss selbst überraschend lange.

Insgesamt ein gelungener Höhepunkt als abschließende Performance der MAK NITE Lab-Veranstaltungen!
Und macht neugierig, wie es nächstes Jahr weiter geht!

 

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