5. Mai 2022
„The Milk of Dreams“ – Ein Einblick in die 59. Biennale Venedig von MAK-Kuratorin Marlies Wirth
Für den MAK-Blog zeichnet Marlies Wirth, Kuratorin Digitale Kultur und Kustodin MAK-Sammlung Design, ihr persönliches Bild der 59. Internationalen Kunstausstellung, La Biennale di Venezia mit ihren Highlights von der Hauptausstellung The Milk of Dreams bis hin zu den nationalen Pavillons.
The Milk of Dreams
Die diesjährige 59. Internationale Kunstausstellung, La Biennale di Venezia, kuratiert von Cecilia Alemani, hat ein besonders spannendes Thema, das in vielerlei Hinsicht Überschneidungen mit den Forschungsthemen hat, die das MAK, besonders die Abteilung Design & Digital Culture im Rahmen der Vorbereitungen der VIENNA BIENNALE (2019 und 2021) beschäftigt und begleitet haben. Diese Themen und Fragestellungen betreffen die Auswirkungen von Technologie und Digitalisierung auf unser Leben sowie die Konsequenzen und neuen Potenziale einer bewussteren Beziehung zu unserem Planeten und den vielfältigen Spezies, die in enger Verwobenheit mit uns koexistieren.
Mit dem poetischen Titel Die Milch der Träume zitiert die Kuratorin ein Buch der surrealistischen Künstlerin Leonora Carrington (1917−2011), die eine magische Welt beschreibt, in der das Leben durch das Prisma der Fantasie immer wieder neu gesehen wird. Es ist eine Welt, in der sich jeder verändern, verwandeln, etwas oder jemand anderes werden kann. Die Ausstellung The Milk of Dreams nimmt Leonora Carringtons Kreaturen und Figuren der Verwandlung zum Ausgangspunkt einer imaginären Reise durch die Metamorphosen von Körpern und die Wandlung der Definition des Menschen und seiner Bedeutung.
Was macht das Leben aus, und was unterscheidet Pflanzen und Tiere, Menschen und andere Lebewesen? Welche Verantwortung tragen wir gegenüber dem Planeten, anderen Menschen und anderen Lebensformen? Welche Rolle spielen Technologien und Weltbilder dabei? sind einige der Leitfragen für diese Ausgabe der Biennale.
Im Zentralen Pavillon der Giardini und der Hauptausstellung im Arsenale versammelt Cecilia Alemani Installationen, Skulpturen, Wand- und Videoarbeiten internationaler Künstler*innen aller Generationen, die – vielfach speziell für die Biennale entwickelt – ein vielfältiges Spektrum von posthumanen und postkolonialen Blickwinkeln und neuen Formen der Wissensvermittlung zum Ausdruck bringen. Besonders bemerkenswert ist dabei auch, dass der Großteil der teilnehmenden Künstler*innen sich als weiblich bzw. nicht gender-spezifisch identifiziert, und dieser Perspektivenwechsel ist durchaus spürbar.
The Elephant in the Room
Den Auftakt zur Hauptausstellung im Zentralen Pavillon der Giardini macht die Künstlerin Katharina Fritsch, die mit dem Goldenen Löwen für ihr Lebenswerk ausgezeichnet wurde.

Katharina Fritsch, Elefant, 1987
© Marlies Wirth
Hybride Wesen, die unsere Fantasie anregen, über die Verflochtenheit der Spezies neu nachzudenken – ein Querschnitt von Tentacular Thinking aus dem Zentralem Pavillon und dem Arsenale.
- Emma Talbot, Where Do We Come From? What Are We? Where Are We Going?, 2021 (Detail) © Marlies Wirth
- Emma Talbot, Where Do We Come From? What Are We? Where Are We Going?, 2021 (Detail) © Marlies Wirth
- Felipe Baeza, Wayward, 2021 © Marlies Wirth
- Marianna Simnett, The Severed Tail, 2022 © Marlies Wirth
- Mire Lee, Endless House: Holes and Drips, 2022 © Marlies Wirth
- Sandra Mujinga, Sentinels of Change, 2021 © Marlies Wirth
- Mrinalini Mukherjee, Rudra (Deity of Terror), 1982 © Marlies Wirth
- Andra Ursuţa, Predators ‚R Us, 2020 (Detail) © Marlies Wirth
- Birgit Jürgenssen, Fehlende Glieder, 1974 © Marlies Wirth
- Marguerite Humeau, Migrations, 2022 © Marlies Wirth
Technologie, die unseren Körper durchdringt, Algorithmen, die unser Leben mitbestimmen, Informations- und Überwachungsgesellschaft zwischen den 1960er Jahren bis heute.
- Tishan Hsu, Watching 3, 2022 und Phone-Breath-Bed 1, 2021 © Marlies Wirth
- Tishan Hsu, Watching 3, 2022 und Phone-Breath-Bed 1, 2021 © Marlies Wirth
- Kiki Kogelnik, Artificial Man in Four Parts, 1967 © Marlies Wirth
- Lynn Hershman Leeson, Logic Paralyzes the Heart, 2021 © Marlies Wirth
Material ist immer politisch!
Petro-Culture mit 3D gedruckten Ölbohrköpfen, Sand als Rohmaterial für Glas und Nebenprodukt der Ölindustrie in einer poetischen Gesamtinstallation und Gemälde, die aus elektronischen Materialien, Microchips und Computer Hardware entstanden sind.
- Monira Al Qadiri, Orbital, 2022 © Marlies Wirth
- Kapwani Kiwanga, Terrarium, 2022 © Marlies Wirth
Nationale Pavillons
Pavillon der Herzen
Francis Alÿs The Nature of the Game | Belgien
Neben wohlverdienten Goldenen Löwen (heuer Großbritannien mit der anglo-karibischen Künstlerin Sonia Boyce) gibt es jedes Mal auch den Pavillon der Herzen, und dieser geht für mich dieses Mal an Francis Alÿs, der Belgien mit seinem großartigen Projekt The Nature of the Game vertritt:
Seit 1999 hat der Künstler auf seinen zahlreichen Reisen spielende Kinder im öffentlichen Raum mit der Kamera eingefangen. Für den belgischen Pavillon präsentiert er Filme, die er in Afghanistan, Belgien, der Demokratischen Republik Kongo, Hongkong, Mexiko und der Schweiz gedreht hat. Das Spiel der Kinder ist als schöpferische Beziehung zu der Welt, in der sie leben, zu verstehen und bringt damit auch eine gesellschaftspolitische Dimension zum Ausdruck. Die Idee von Kinderspielen und deren manchmal scheinbarer Mangel an Regeln und Grenzen ist ein Begriff, der Alÿs nach eigener Angabe fasziniert, gerade aus dem Kontext einer Konfliktsituation heraus betrachtet. Die Spiele der Kinder, die unter allen Umständen fortgesetzt werden, schaffen einen Rahmen und eine Struktur – auch wenn sie flüchtig sind.
Die Gesamtinstallation aus großformatigen Projektionen begleitet von Stimmengewirr und Kinderlachen wird zu einer poetischen und bewegenden Hommage an das Menschsein und die besondere Gabe von Kindern, uns mit ihrer fantasievollen Unbeschwertheit zu berühren und zu inspirieren!

Francis Alÿs, The Nature of the Game, 2022
© Marlies Wirth
Körper und Souveränität
Simone Leigh • Sovereignty | US Pavillon
Der Titel des Beitrags bezieht sich auf Selbstbestimmung und Unabhängigkeit – beides integrale Werte der US-amerikanischen Gesellschaft – und steht hier in Bezug zur afrikanischen Diaspora und zur Black Community eines Landes, das nicht zuletzt Ursprungsort der transnationalen „Black Lives Matter“ Bewegung geworden ist. Souverän zu sein bedeutet, nicht der Autorität, den Wünschen oder dem Blick des „Anderen“ unterworfen zu sein, sondern vielmehr Autor*in der eigenen Geschichte zu sein.
Mit der Arbeit Façade betrachtet Simone Leigh den US-Pavillon selbst als eine Skulptur, die sie mit Strohdach und Holzpfeilern in Anlehnung an westafrikanische Paläste der 1930er Jahre umgestaltet. Die Fassade bezieht sich auf das Wahrzeichen der Pariser Kolonialausstellung von 1931 und ihr bleibendes Erbe in der Kulturlandschaft unseres Jahrhunderts.

Simone Leigh, Façade, 2022
© Marlies Wirth
Für ihre Skulptur Brick House im Arsenale erhielt die Künstlerin den Goldenen Löwen für den besten Beitrag der Hauptausstellung. Die beiden Arbeiten verbindet Leighs charakteristische formale Strategie der Abstraktion des weiblichen Körpers und der Beschwörung des Körpers als Architektur.

Simone Leigh, Brick House, 2022
© Marlies Wirth
Hybride Körper zwischen Mensch und Maschine
Eine Zelebration von menschlichen, nicht-menschlichen und transhumanen Körpern konnte in den Beiträgen der Niederlande, Österreichs, Koreas und Dänemarks betrachtet werden, die auf ganz unterschiedliche Weise die Grenzen von Mensch und Maschine, Geschlechterrollen und speziesübergreifender Fragilität auf einem prekären Planeten thematisieren.
Melanie Bonajo • When the body says Yes | Niederlande
Nachdem die Niederlande ihren Pavillon in den Giardini dieses Mal Estland überlassen haben, konnte sich die Künstlerin Melanie Bonajo in der großzügigen Architektur der ehemaligen Kirche „Chiesetta della Misericordia“ verwirklichen. Eine beeindruckende Gesamtinstallation, die auf unterhaltsame Weise wichtige Botschaften über Intimität, Entfremdungsgefühle, Stigmatisierung von Geschlecht und Körperform, Feminismus, Ökologie und technischen Fortschritt vermittelt.

Melanie Bonajo, When the body says Yes, 2022
© Marlies Wirth
Jakob Lena Knebl & Ashley Hans Scheirl • Invitation of the Soft Machine and Her Angry Body Parts | Austria
Der Österreich-Pavillon von Josef Hoffmann wird mit der Installation von Jakob Lena Knebl und Ashley Hans Scheirl von satirischer Opulenz eingenommen: Die Soft Machine und ihre Angry Body Parts materialisieren sich in Gestalt von futuristisch-hybriden Formen, die sich als buntes und humorvolles Gesamtkunstwerk aus Skulptur, Malerei, Mode, Design und Architektur in Anspielung auf die Ästhetik der 1970er Jahre manifestieren.

Jakob Lena Knebl & Ashley Hans Scheirl, Invitation of the Soft Machine and Her Angry Body Parts, 2022
© Marlies Wirth
Yunchul Kim • Gyre | Korea
Der koreanische Künstler Yunchul Kim (Studio Locus Solus) verwandelt den Pavillon in einen „lebenden Körper“ aus technologischer Materie, die ständig in Bewegung bleibt. Die spektakulären Installationen spiegeln die transdisziplinäre Praxis des Künstlers wider, der seine Inspiration aus Kunst, Literatur, Mythologie, Philosophie und Wissenschaft bezieht. Im Zentrum der Ausstellung steht die 50 Meter lange Installation Chroma V (2022): In einem großen Knoten verschlungen, verbindet die schlangenartige Skulptur alle Kunstwerke der Schau miteinander wie ein zentrales Nervensystem. Uncanny!

Yunchul Kim, Chroma V, 2022
© Marlies Wirth
Uffe Isolotto • We Walked the Earth | Dänemark
Unheimliche Kreaturen besiedeln auch die Installation des Newcomers Uffe Isolotto, der den dänischen Pavillon bespielt: Man trifft auf zwei Kentauren, die das Ergebnis eines biotechnologischen Experiments sein könnten, das schiefgelaufen ist, oder von der Apokalypse überrascht wurden. Die düsteren Szenarien reflektieren auf eine Zeit, in der wir unsere Beziehung zu einem Planeten verloren haben, ein bitteres Ende droht hier selbst Fantasiewesen. Der Detailreichtum der Arbeiten ist Teil des Effekts und definitiv beeindruckend.

Uffe Isolotto, We Walked the Earth, 2022
© Marlies Wirth
Digitale Welten – NFTs und DAOs
Global Crypto Art DAO • The Times of the Chimera | Kamerun
Der Pavillon von Kamerun, das zum ersten Mal mit einem eigenen Länderpavillon an der Biennale teilnahm, war ganz der Digitalen Kultur gewidmet und damit auch der erste „NFT-Pavillon“ der Biennale.
Die NFT-Show mit dem Titel The Times of the Chimera wurde von dem Kollektiv „Global Crypto Art DAO“ organisiert. Es wurde im Dezember 2021 von fünf Mitgliedern der NFT-Community, 15 Fachleuten für zeitgenössische Kunst und Kryptokunst sowie 22 Künstler*innen gegründet und ist als DAO (Decentralized Autonomous Organization) eine Blockchain-basierte Online-Community, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Künstler*innen bei ihrem Einstieg in die Kryptowelt zu unterstützen.

Global Crypto Art DAO, The Times of the Chimera, 2022
© Marlies Wirth
Im Rahmen der Preview fanden mehrere Panel-Diskussionen statt, darunter „NFT Art and Reimagining Collaborations with Cultural Institutions“, organisiert und moderiert von der freien Kuratorin Julie Walsh, die mich eingeladen hat, zusammen mit den Künstler*innen Eduardo Kac und Tamiko Thiel, sowie Marc-Olivier Wahler, Direktor des MAH Musée d’art et d’histoire in Genf und Boris Magrini, Kurator am HeK Basel über die Potenziale von NFT-Kunst und DAOs für Kunstproduktion und Kulturinstitutionen zu diskutieren.
Tamiko Thiel, Shades of Absence: Public Voids, Augmented-Reality-Installation, 2011/2022
© Tamiko Thiel
Mitten auf dem Markusplatz hat die amerikanische Digital-Art-Pionierin Tamiko Thiel mittels Augmented Reality ihre Arbeit Shades of Absence: Outside Inside präsentiert. Sie stammt aus einer Serie von drei Arbeiten über Zensur in der Kunst, die 2011 erstmals in Venedig gezeigt wurde. Ausradierte Silhouetten von Künstler*innen, deren Werke im öffentlichen Raum zensiert wurden – einige von ihnen in Venedig auf der Biennale – sind von einem virtuellen Pavillon aus den zensierten Begriffen umgeben. Die Arbeit ist über die von der Künstlerin entwickelte AR-Plattform ARpoise während der Dauer der Biennale abrufbar.

Venedig, 2022
© Marlies Wirth
Ein Beitrag von Marlies Wirth, Kuratorin Digitale Kultur und Kustodin MAK-Sammlung Design
















Cecilia Alemanis Fokus auf weibliche und queere Künstlerinnen bietet einen wichtigen Gegenentwurf zur kunsthistorischen Tradition – besonders spannend wäre ein Blick darauf, wie diese Perspektiven die Designsammlung des MAK langfristig verändern könnten.
Die Verbindung zwischen Alemanis Fokus auf weibliche und feministische Kunst und den MAK-Sammlungsschwerpunkten Design ist faszinierend – besonders spannend wäre ein tieferer Einblick, wie die Kuratorin diese Überschneidungen in der Ausstellung konkret sichtbar gemacht hat.
Die Parallele zwischen Alemanis Fokus auf weibliche und queer-künstlerische Perspektiven und den MAK-Erforschungsthemen ist faszinierend – ich würde gerne mehr über die konkreten Überschneidungen bei den nationalen Pavillons erfahren.
Cecilia Alemani’s focus on gender and nature feels especially timely given the MAK’s own design collection research — looking forward to seeing how these themes intersect in future exhibitions.
Cecilia Alemanis Fokus auf weibliche und queere Künstlerinnen ist ein starkes Statement, das die traditionelle Kunstgeschichte hinterfragt. Ich finde es spannend, wie Marlies Wirth die Parallelen zu den MAK-Forschungsthemen herausarbeitet.
Der Fokus auf weibliche und queere Positionen in Cecilia Alemanis Kurierung bietet einen spannenden Kontrast zur traditionellen Kunstgeschichte; wäre interessant zu wissen, welche spezifischen Werke Marlies Wirth als besonders ergebnisreich für die MAK-Sammlung Design identifiziert.
Cecilia Alemanis Fokus auf weibliche und queere Künstlerinnen ist ein starker Ansatz, aber ich vermisse eine kritischere Auseinandersetzung damit, wie der MAK-Kontext diese Auswahl filtert. Würde es nicht lohnen, auch die Grenzen dieser kuratorischen Linse zu hinterfragen?
Interessante Perspektive, Marlies Wirth! Besonders der Vergleich zwischen Alemanis feministischem Ansatz und den MAK-eigenen Sammlungs-Schwerpunkten scheint viel Potenzial für neue Interpretationen von Designgeschichte zu bieten. Würde gerne mehr über die konkreten Überschneidungen erfahren, die Sie in Ihrem Kuratierungsprozess entdeckt haben.
Der Fokus auf weibliche und queere Künstler*innen in Alemanis Curatur ist faszinierend – besonders die Verbindung zu Wirths MAK-Schwerpunkt Design stärkt die Relevanz für die zeitgenössische Diskurslage.
Es ist faszinierend zu sehen, wie Marlies Wirth die Überschneidungen zwischen Cecilia Alemannis kuratorischen Ansatz und der MAK-eigenen Design-Sammlung aufzeigt; besonders der Fokus auf feministische und queere Perspektiven verspricht eine spannende Ergänzung zur Hauptausstellung.
Toller Einblick in die Biennale Venedig! Die Kuratierung der Ausstellung klingt faszinierend. Danke für diesen detaillierten Bericht.
Der Fokus auf weibliche und nicht-binäre Künstlerinnen in Alemanis Curating ist ein starkes Statement – ich bin gespannt, wie sich dieser Ansatz in den nationalen Pavillons fortsetzt und welche regionalen Perspektiven dabei herausgestellt werden.
Interessant, dass Marlies Wirth die kuratorische Linie von Cecilia Alemani mit den MAK-eigenen Forschungsthemen verknüpft – besonders neugierig bin ich, wie die Schwerpunktsetzung auf weibliche und queere Künstlerinnen in der nationalen Pavillon-Struktur aufscheint.
Marlies Wirths Fokus auf Cecilia Alemanis kuratorische Vision ist faszinierend – besonders die Verbindung zu den MAK-Eigenen Forschungsthemen im Bereich Design eröffnet ganz neue Perspektiven auf die Biennale.
Interessanter Ansatz, die Biennale aus der Perspektive weiblicher und nicht-binärer Künstler:innen zu kuratieren — besonders spannend finde ich die Verbindung zu Marlies Wirths Forschungsthemen Design und Digitale Kultur. Wäre gut zu wissen, welche nationalen Pavillons diesen feministischen Blick besonders deutlich gemacht haben.
Marlies Wirths Verknüpfung von Cecilia Alemanis kuratorischem Ansatz mit den MAK-eigenen Forschungsthemen zur weiblichen und queeren Kunstgeschichte ist ein faszinierender Perspektivwechsel. Besonders spannend finde ich den Hinweis auf die Überschneidungen zwischen der Biennale und der MAK-Sammlung Design – hier würde ich gerne mehr zu den konkreten Ausstellungsstücken erfahren.
Die Verbindung zwischen Alemanis Fokus auf weibliche und queere Kunst und den MAK-Forschungsthemen zu Design und Körper ist faszinierend — besonders wie die Ausstellung traditionelle Materialgrenzen auflöst. Wirths Hinweis auf die nationale Pavillons als Ergänzung zur Hauptauszeichnung bietet eine spannende Perspektive auf die kuratorische Arbeit.
**Interessant, wie Alemani den Körper als Ort des Widerstands und der Transformation nutzt – besonders die Arbeiten von Lubaina Himid und Agnieszka Polska zeigen eindrucksvoll, welche politische Kraft vergessene Geschichten entfalten können.**
Interessanter Ansatz, Frauen und nicht-menschliche Perspektiven in den Mittelpunkt zu stellen – ich bin gespannt, wie sich dieser Fokus in den nationalen Pavillons der nächsten Jahre fortsetzen wird.
Der Fokus auf weibliche und nicht-binäre Künstlerinnen in Cecilia Alemanis Kuratierung ist ein starkes Signal; ich wäre gespannt zu hören, wie Marlies Wirth die Verbindung zu MAK-designbezogenen Forschungsthemen konkret ausarbeitet.
Marlies Wirths Fokus auf die Überschneidungen zwischen Cecilia Alemanis Kuratierung und der MAK-Sammlung Design ist faszinierend – besonders die Frage, wie der Körper in der Kunst als Werkzeug und Ort des Widerstands fungiert, verdient mehr Auseinandersetzung.
**Der Fokus auf weibliche und queere Künstler:innen als zentrales Kuratierungskonzept ist ein starker Ansatz, um den kanonischen Kunstbegriff aufzubrechen. Besonders interessant wäre gewesen, wie diese Auswahl die traditionellen Hierarchien des Kunstbetriebs konkret hinterfragt und welche politischen Implikationen sich daraus für die nationale Repräsentation in den Pavillons ergeben.**
Der Fokus auf Künstlerinnen als „offene Systeme“ ist ein starker Ansatz, der die Verbindung zu den MAK-Forschungsthemen klar macht. Wäre interessant zu erfahren, welche nationalen Pavillons diese Perspektive derqueerspektivischen, nicht-linearen Kunst am deutlichsten aufgegriffen haben.
Marlies Wirths Fokussierung auf Cecilia Alemanis kuratorischen Ansatz, der weibliche und queere Positionen in den Mittelpunkt stellt, finde ich spannend – besonders der Hinweis auf die Überschneidungen mit den MAK-Forschungsthemen regt zum Nachdenken an.
Der Fokus auf Künstlerinnen als innovative und avantgardistische Positionen, die mit ihren Materialien neue Formen des Feminismus erkunden, bietet eine erfrischende Perspektive. Besonders spannend finde ich, wie diese Herangehensweise die traditionelle Kunstbetrachtung herausfordert und zum Nachdenken über Geschlechterrollen in der zeitgenössischen Kunst anregt.
The national pavilions offer a very different experience, from the spontaneity of children’s games to profound reflections on politics and society, creating a vibrant global picture.
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Der Artikel gibt einen tollen Einblick in die Biennale, besonders die Idee, dass sich alles verändern kann, finde ich spannend. Die Bilder sind auch sehr eindrucksvoll.
Marlies Wirth’s curatorial lens on The Milk of Dreams really captured the quieter moments of the biennale — good read before visiting.
Ein sehr schöner Einblick in die Biennale! Besonders der Hinweis auf die spielenden Kinder von Francis Alÿs hat mich berührt. Ich muss mir den belgischen Pavillon unbedingt ansehen.
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Spannender Einblick in die Biennale. Besonders interessant fand ich die Verbindung von Technologie, Material und posthumanen Perspektiven. Danke fuer die vielen konkreten Beispiele und Bildreferenzen.