Interview. Patrycja Domanska über ihre Ausstellung „STIMULI“ im MAK

„Mir geht’s eigentlich immer um das Ganze“, meint die junge Designerin Patrycja Domanska über die Entwicklung ihrer Möbelstücke und Lampenkollektionen, die noch bis 30. April 2017 in der Personale ANGEWANDTE KUNST. HEUTE: Patrycja Domanska. Stimuli in der MAK GALERIE zu sehen sind. In einem von der Designerin entworfenen Display, das den Ausstellungsraum räumlich gliedert und verschiedene … weiter lesen „Interview. Patrycja Domanska über ihre Ausstellung „STIMULI“ im MAK“

Ein ungewöhnliches Objekt in der MAK-Ausstellung FIRMA GOLDSCHEIDER. Wiener Keramik 1885–1938

Rainald Franz, seit 24 Jahren am Wiener MAK und seit 2011 Kustode der MAK-Sammlung Glas und Keramik, ist seit seiner Kindheit von Gebrauchs- und Ziergegenständen aus Irdenware, Steingut, Steinzeug, Porzellan und Glas fasziniert. In der von ihm kuratierten Ausstellung FIRMA GOLDSCHEIDER. Wiener Keramik 1885–1938 wird mit dem Firmenschild der Manufaktur Goldscheider aus dem Jahr 1898 … weiter lesen „Ein ungewöhnliches Objekt in der MAK-Ausstellung FIRMA GOLDSCHEIDER. Wiener Keramik 1885–1938“

Zu Gast im MAK: Richard Sennett mit seinem Vortrag „Craftsmanship“

Welche Parallelen es zwischen dem Spielen eines Instruments und der Tätigkeit des Programmierens gibt, verriet der US-Amerikaner Richard Sennett – eine Koryphäe der Kultursoziologie – am 9. Oktober im MAK-Vortragssaal. Unter dem Titel Craftsmanship legte Sennett seine Gedanken zum Handwerk im digitalen Zeitalter dar und schilderte plausibel, weshalb er in handwerklichen Tätigkeiten weit mehr als … weiter lesen „Zu Gast im MAK: Richard Sennett mit seinem Vortrag „Craftsmanship““

Interview. Japanologin Susanne Klien über die Rolle von Shunga im heutigen Japan

Wir haben die Ausstellung SHUNGA. Erotische Kunst aus Japan zum Anlass genommen, um mit Susanne Klien, Associate Professor, Hokkaido University, über die Rolle von Shunga im heutigen Japan, den allgemeinen Umgang mit Sexualität, Parallelen zu Manga sowie den zunehmenden Einfluss von Virtual und Augmented Reality auf die japanische Gesellschaft zu sprechen. SHUNGA widmet sich den … weiter lesen „Interview. Japanologin Susanne Klien über die Rolle von Shunga im heutigen Japan“

Neue Ausstellungsreihe: MAK ART SALON im Geymüllerschlössel

Biedermeier reanimiert, eine Intervention des Künstlerduos Clegg & Guttmann, eröffnete am 20. September 2016 die neue Ausstellungsreihe MAK ART SALON in der MAK-Expositur Geymüllerschlössel. Zeitgenössische KünstlerInnen entwickeln jedes Jahr eine Ausstellung im Kontext der Kunst des Biedermeier. Bereits seit 2013 öffnet das MAK seine Expositur in Wien-Pötzleinsdorf für gegenwärtige Perspektiven und bespielt es mit einer … weiter lesen „Neue Ausstellungsreihe: MAK ART SALON im Geymüllerschlössel“

DER WEG IN DIE AUSSTELLUNG: Ein Reisebericht

von Kathrin Pokorny-Nagel Kuratorin und Leitung MAK-Bibliothek und Kunstblättersammlung/Archiv La Mariée à la Grecque Kupferstich von Ennemond Alexandre Petitot Inv.-Nr. KI 1-884-8 Als mir bei der Bearbeitung der Kunstblättersammlung die kuriose Serie Mascarade à la Grecque des französischen Architekten und Dekorateurs Ennemond Alexandre Petitot von 1771 in die Hände fiel, kam mir die Idee zur … weiter lesen „DER WEG IN DIE AUSSTELLUNG: Ein Reisebericht“

DIE NOH-MASKEN VON HIDETA KITAZAWA

Am 24.11.2015 besuchte der japanische Schnitzkünstler Hideta Kitazawa das MAK FORUM und sprach dort – simultan ins Deutsche übersetzt – über die Geschichte der japanischen Masken und ihre Verwendung im traditionellen Noh-Theater. Kitazawa führte den BesucherInnen anschließend die ersten Schritte der Herstellung einer Noh-Maske vor.  Hideta Kitazawa wurde 1968 in Tokio geboren, studierte Forstwirtschaft an … weiter lesen „DIE NOH-MASKEN VON HIDETA KITAZAWA“

Auf den Spuren von Frauen in der angewandten Kunst

Im Rahmen des Internationalen Mädchentags wurde am 11. Oktober 2015 eine Spezialführung für interessierte Mädchen durch das MAK DESIGN LABOR und die MAK-Schausammlung Wien 1900 angeboten. MAK-Kunstvermittlerin Laura Wagner begab sich mit den Teilnehmerinnen auf Spurensuche nach Künstlerinnen in der angewandten Kunst – darunter zeitgenössische Designerinnen wie Annika Frye (* 1985) und Pionierinnen der angewandten Kunst … weiter lesen „Auf den Spuren von Frauen in der angewandten Kunst“

Ephemere Zeitlichkeiten: Unaufhörliche Repetition – ein Projekt von Bianca Gamser

Das future.lab der TU Wien entwickelte für die Ausstellung 2051: Smart Life in the City im Rahmen der VIENNA BIENNALE diverse Projekte, die sich mit dem Straßenraum in Wien auseinandersetzten. Das Projekt Ephemere Zeitlichkeiten ist ein Versuch, die vergangene und mögliche zukünftige Nutzung von Straßen mittels Projektionen aufzuzeigen. Projekttext von Bianca Gamser: Ephemere Zeitlichkeiten sind … weiter lesen „Ephemere Zeitlichkeiten: Unaufhörliche Repetition – ein Projekt von Bianca Gamser“

F 1033 – Die sprechende Amputationssäge

Julia Reuckl, Datenbank-Mitarbeiterin der MAK-Sammlung Metall und Wiener Werkstätte-Archiv, stellt uns eine Amputationssäge aus dem späten 16. Jahrhundert vor und erzählt von der Schönheit chirurgischer Instrumente. Künstlerisch gestaltete Amputationssägen gelten als ambivalente Sammlungs- und Ausstellungsobjekte, da sie zwei Betrachtungsweisen vereinen: einerseits eine Bewunderung für die handwerkliche Meisterleistung, andererseits eine gewisse Ehrfurcht vor dem Zweck des … weiter lesen „F 1033 – Die sprechende Amputationssäge“