After Work Meeting Point: Die MARS Glas Edition

Auf Initiative der MAK ART Society (MARS) interpretierten dreizehn Künstler unserer Zeit den Wasserbecher aus Adolf Loos’ Trinkservice No. 248. Seit 1931 wird es von Lobmeyr ausgeführt. Im Original tragen die Becher am Boden einen feinen, seidenmatt polierten Brillantschliff.

Die MARS Glas Collection zeigt Facetten einer Annäherung. Zwischen Ehrfurcht und Experiment spannt sich als roter Faden der künstlerische Blick. Mehr oder weniger radikal transformiert er den ikonischen Becher in ein zeitgenössisches Statement. Jedes Glas spricht für sich. Dennoch ist die Gesamtschau mehr als die Summe ihrer Teile, gleich einer Kunstsammlung en miniature.

Von jeher bezieht Lobmeyr wesentliche Impulse aus der Zusammenarbeit mit Malern, Architekten und Designern. Ihre Ideen werden mit allen Möglichkeiten des Handwerks umgesetzt. Dadurch erfüllen Lobmeyr-Gläser künstlerische ebenso wie funktionale Ansprüche. Auch bei extravaganter Ästhetik sind sie nachdrücklich für den Gebrauch bestimmt.

Ein Set der MARS-Glas-Edition von J. & L. Lobmeyr wird anlässlich der Eröffnung der
MAK-Ausstellung LOOS. Zeitgenössisch feierlich der MAK-Sammlung übergeben.

Seit 1986 bietet die MARS Kunstinteressierten die Möglichkeit, sich aktiv an den Ideen und der Arbeit des MAK zu beteiligen. Die MARS fördert das MAK bei der Realisierung von Aktivitäten, die Kunst direkt unterstützen: bei Forschungsarbeiten, dem Ankauf von Kunstwerken, der Unterstützung von Ausstellungsprojekten und bei der Finanzierung von Publikationen. Die Mitglieder der MARS erhalten u. a. Einladungen zu Führungen, exklusiven Events, Previews, Vernissagen, Kunst- und Architekturreisen.

 


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DIE After Work Meeting Points im MAK Design Shop

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Schon ist das Jahr 2013 längst nicht mehr neu und auch die Serie der After Work Meeting Points läuft erfolgreich weiter!

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Nach dem ersten am 12. Februar mit den neuen, mit echter Gold- bzw. Platinglasur überarbeiteten Schokotellern und Aschenbechern des Designers Mattias Kaiser, folgte am 26. Februar ein weiterer Höhepunkt: Die Präsentation der neuen Riess Edition Sarah Wiener mit dottings.Kathrin Radanitsch und Sofia Prodreka entwickelten die Farbegestaltung der von Sarah Wiener ausgewählten klassischen Backformen aus Riess email.

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Bester Überraschungsgast war Daniel Spoerri, der 1998 im MAK das Bankett ‚un coup de dés’’ anlässlich der Ausstellungseröffnung ‚Out of Actions’ veranstaltete und so meine Mitarbeit im MAK begründete. Zugleich auch das Zusammentreffen mit Sarah Wiener, die damals die gastronomische Supervision verantwortete, während ich das Vergnügen für die Veranstaltungsorganisation trug.

Es war ein ‚Arm und Reich’ Bankett, bei dem alle Gäste die Teilnahme zum selben Preis buchten, dann aber durch einen Würfelwurf, der Ticktes mit den geraden Zahlen der reichen und die ungeraden der armen Seite des Diners zuordneten, unterschiedlich bewirtet wurden. Bereits damals wählte ich übrigens für die ‚arme Seite’ einfaches, weiß emailliertes Blechgeschirr von Riess!

Die ‚Reichen’ bekamen ein typisches, aber doch beliebiges Menü für Anspruchsvolle fein gedeckt und auf Goldstühlen platziert, während den Armen eine einfache, aber schmackhaft und mit Liebe gekochte Spesenfolge aus unverfälschten Zutaten auf rohen Holzbänken serviert wurde. Da die Armen etwas länger auf den ‚ungeschickt inszenierten’ Service warten mussten, begann bald wer mit dem Metallgeschirr auf den Tisch zu klopfen- schon gefolgt von allen anderen Tischgenossen, sodass die Säulenhalle kurzfristig in typisch aktionistischem Höllenlärm unterzugehn schien.

 

Schließlich tauschten und teilten alle Gäste die Plätze bzw. die unterschiedlichen Menüerfahrungen.

Sarah Wiener war übrigens vergangenen Herbst zur Langen Nacht der Museen zu Gast im MAK, wo sie in der Säulenhalle mit dem Publikum Apfelkompott kochte und beim ‚Schnittlauchschneidworkshop’ im MAK Design Shop ihre Messerserie für POTT vorführte.

 

Also Grund genug, das Wiedersehn im MAK gemeinsam zu feiern und viele weitere Gäste willkommen zu heißen: Sarahs Mama, die Künstlerin Lore Heuermann kam ebenso wie die Modedesignerin Jutta Pregenzer, die gesamte Mannschaft vom ‚Stattgarten’, Lillli Hollein, Tulga Beyerle und Ana Berlin von der VIENNA DESIGN WEEK und viele viele weitere Gäste, die sich gleich mit den Backformen als Geschenk wie für den Eigenbedarf eindeckten.

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Auch die umtriebige Foodbloggerin Alexandra Palla kam im Vorausblick auf weitere After Work Meeting Points wie die Präsentation ihres RoughCutBoards, das ebenso von dottings designt wurde und ein weiterer bunter Programmpunkt verspricht der Produktlaunch der ganz frischen Upcycling Vasen von Adam Wehsely-Swiczinsky demnächst zu werden.

 

Es empfiehlt sich, die Serie weiter zu beobachten!

 

 


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Alle Fotos:© MAK

13/12 GEGENWARTSKUNST

Franz West, Eo Ipso, 1987, Objekt

Franz West, Eo Ipso, 1987, Objekt

Gegenwartskunst
Kustodin MAK-Sammlung Gegenwartskunst: Bärbel Vischer
Impulsreferate

Martin Fritz, Kurator und Publizist, Wien
Brigitte Huck, Kuratorin und Kritikerin, Wien
Beatrix Ruf, Direktorin, Kunsthalle Zürich
Dienstag, 13. Dezember 2011, 12.30–14.30 Uhr

MAK-Säulenhalle

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22/11 DESIGN / DESIGN-INFO-POOL

BACK TO A. design now.austria, MAK-Ausstellungsansicht; Grundlage der MAK-Sammlung Design, 2005

BACK TO A. design now.austria, MAK-Ausstellungsansicht; Grundlage der MAK-Sammlung Design, 2005

MAK-Sammlung Design / Kustode: Thomas Geisler
Design-Info-Pool (DIP) / Kustodin: Heidemarie Caltik
Präsentation und Diskussion
Dienstag, 22. November 2011, 12.30-14.30 Uhr
MAK-Säulenhalle

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25/10 KICK-OFF-EVENT

“MAP-Memory and Progress. Das MAK erforscht seine Zukunft” heisst ein neues Format in der Auseinandersetzung des MAK-Österreichisches Museum für angewandte Kunst mit seiner Geschichte, Gegenwart und Zukunft. Weiterlesen