Einrichten im MAK

Seit Februar 2017 ist das Projekt Einrichten, eine Kooperation des MAK und der Sozialeinrichtung „wieder wohnen“ wohn:mobil, in vollem Gange. Eine Gruppe von ehemals obdachlosen Menschen beschäftigt sich mit dem Thema Einrichten – im Speziellen mit Do-it-yourself (DIY), dem Selberbauen von Möbeln. Im vergangenen Jahr war das MAK von der Initiative „Hunger auf Kunst und … weiter lesen „Einrichten im MAK“

Ein Blick hinter die Kulissen des MAK mit Elevator Man Friedrich Liechtenstein

Ein prominenter Gast hat das MAK diese Woche beehrt. Als Dankeschön dafür, dass Friedrich Liechtenstein dem MAK die Ehre erwiesen hat, wurde ihm ein exklusiver Blick hinter die Kulissen des Museums gewährt. Da Friedrich Liechtenstein zurzeit in Wien gastiert, um seine Verwandlung zum Elevator Man zu vollziehen, war er besonders an den drei Aufzügen des … weiter lesen „Ein Blick hinter die Kulissen des MAK mit Elevator Man Friedrich Liechtenstein“

BUCHEINBÄNDE DER WIENER WERKSTÄTTE AUS DER PERSPEKTIVE DES RESTAURATORS

„Konservieren statt Restaurieren“ lautet ein Leitspruch des bekannten Denkmalpflege-Theoretikers Georg Dehio (1850–1932), der für heute tätige RestauratorInnen noch immer Gültigkeit zu haben scheint. Die richtige Konservierung von Kunstwerken ist der entscheidende Punkt, um diese in gutem Zustand zu erhalten und etwaige Restaurierungen zu vermeiden. Im Rahmen der Ausstellung BUCHEINBÄNDE DER WIENER WERKSTÄTTE haben wir dem … weiter lesen „BUCHEINBÄNDE DER WIENER WERKSTÄTTE AUS DER PERSPEKTIVE DES RESTAURATORS“

Ein ungewöhnliches Objekt in der MAK-Ausstellung FIRMA GOLDSCHEIDER. Wiener Keramik 1885–1938

Rainald Franz, seit 24 Jahren am Wiener MAK und seit 2011 Kustode der MAK-Sammlung Glas und Keramik, ist seit seiner Kindheit von Gebrauchs- und Ziergegenständen aus Irdenware, Steingut, Steinzeug, Porzellan und Glas fasziniert. In der von ihm kuratierten Ausstellung FIRMA GOLDSCHEIDER. Wiener Keramik 1885–1938 wird mit dem Firmenschild der Manufaktur Goldscheider aus dem Jahr 1898 … weiter lesen „Ein ungewöhnliches Objekt in der MAK-Ausstellung FIRMA GOLDSCHEIDER. Wiener Keramik 1885–1938“

Zu Gast im MAK: Richard Sennett mit seinem Vortrag „Craftsmanship“

Welche Parallelen es zwischen dem Spielen eines Instruments und der Tätigkeit des Programmierens gibt, verriet der US-Amerikaner Richard Sennett – eine Koryphäe der Kultursoziologie – am 9. Oktober im MAK-Vortragssaal. Unter dem Titel Craftsmanship legte Sennett seine Gedanken zum Handwerk im digitalen Zeitalter dar und schilderte plausibel, weshalb er in handwerklichen Tätigkeiten weit mehr als … weiter lesen „Zu Gast im MAK: Richard Sennett mit seinem Vortrag „Craftsmanship““

Neue Ausstellungsreihe: MAK ART SALON im Geymüllerschlössel

Biedermeier reanimiert, eine Intervention des Künstlerduos Clegg & Guttmann, eröffnete am 20. September 2016 die neue Ausstellungsreihe MAK ART SALON in der MAK-Expositur Geymüllerschlössel. Zeitgenössische KünstlerInnen entwickeln jedes Jahr eine Ausstellung im Kontext der Kunst des Biedermeier. Bereits seit 2013 öffnet das MAK seine Expositur in Wien-Pötzleinsdorf für gegenwärtige Perspektiven und bespielt es mit einer … weiter lesen „Neue Ausstellungsreihe: MAK ART SALON im Geymüllerschlössel“

DIE NOH-MASKEN VON HIDETA KITAZAWA

Am 24.11.2015 besuchte der japanische Schnitzkünstler Hideta Kitazawa das MAK FORUM und sprach dort – simultan ins Deutsche übersetzt – über die Geschichte der japanischen Masken und ihre Verwendung im traditionellen Noh-Theater. Kitazawa führte den BesucherInnen anschließend die ersten Schritte der Herstellung einer Noh-Maske vor.  Hideta Kitazawa wurde 1968 in Tokio geboren, studierte Forstwirtschaft an … weiter lesen „DIE NOH-MASKEN VON HIDETA KITAZAWA“

Auf den Spuren von Frauen in der angewandten Kunst

Im Rahmen des Internationalen Mädchentags wurde am 11. Oktober 2015 eine Spezialführung für interessierte Mädchen durch das MAK DESIGN LABOR und die MAK-Schausammlung Wien 1900 angeboten. MAK-Kunstvermittlerin Laura Wagner begab sich mit den Teilnehmerinnen auf Spurensuche nach Künstlerinnen in der angewandten Kunst – darunter zeitgenössische Designerinnen wie Annika Frye (* 1985) und Pionierinnen der angewandten Kunst … weiter lesen „Auf den Spuren von Frauen in der angewandten Kunst“

Ephemere Zeitlichkeiten: Unaufhörliche Repetition – ein Projekt von Bianca Gamser

Das future.lab der TU Wien entwickelte für die Ausstellung 2051: Smart Life in the City im Rahmen der VIENNA BIENNALE diverse Projekte, die sich mit dem Straßenraum in Wien auseinandersetzten. Das Projekt Ephemere Zeitlichkeiten ist ein Versuch, die vergangene und mögliche zukünftige Nutzung von Straßen mittels Projektionen aufzuzeigen. Projekttext von Bianca Gamser: Ephemere Zeitlichkeiten sind … weiter lesen „Ephemere Zeitlichkeiten: Unaufhörliche Repetition – ein Projekt von Bianca Gamser“

F 1033 – Die sprechende Amputationssäge

Julia Reuckl, Datenbank-Mitarbeiterin der MAK-Sammlung Metall und Wiener Werkstätte-Archiv, stellt uns eine Amputationssäge aus dem späten 16. Jahrhundert vor und erzählt von der Schönheit chirurgischer Instrumente. Künstlerisch gestaltete Amputationssägen gelten als ambivalente Sammlungs- und Ausstellungsobjekte, da sie zwei Betrachtungsweisen vereinen: einerseits eine Bewunderung für die handwerkliche Meisterleistung, andererseits eine gewisse Ehrfurcht vor dem Zweck des … weiter lesen „F 1033 – Die sprechende Amputationssäge“